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Workshop 3

VERLAGSPRODUKTE DIGITAL

 

zum Programm

Moderation:

Stefan Grill, Xinnovations e.V.
Thomas Hoppe, Ontonym GmbH

 

Mit Impulsen von:

Dr. Thomas Hoppe, Geschäftsführer Ontonym GmbH

Peter Delius, Peter Delius Verlag GmbH & Co KG

Katja Eck, Junior Content Architect Wolters Kluwer Deutschland GmbH

Holger Düwiger, Neofonie GmbH CTO

Dr. Volker Schwarz, Geschäftsführer BWV • BERLINER WISSENSCHAFTS-VERLAG GmbH

Martin Fröhlich, Mitgründer und Geschäftsführer, CEO Marketing/Vertrieb PaperC GmbH

 

Abstract

Das Internet ist für Verlage Bedrohung und Chance zu gleich. Tradierte Geschäfts-modelle, wie der Vertrieb wissenschaftlicher Publikationen oder die Abonnements von Zeitungen, sind nicht ohne Weiteres auf das Web übertragbar. Als Medium bietet es hingegen sofortige, allzeitige Verfügbarkeit. Dieses Spannungsfeld
wird verschärft durch den von Nutzern häufig erwarteten kostenfreien Zugriff
auf qualitativ hochwertige Verlagsprodukte. Ein Spagat, der für Verlage eine geschäftsbedrohende Gefahr darstellt.

Traditionell vermitteln Verlage Informationen, an denen sie selber die Rechte besitzen. Eigentlich ein idealer Ausgangspunkt um Mehrwert zu generieren.
Wie aber lässt sich die breite Produktpalette von Verlagen – angefangen von quellengesicherten, aktuellen Nachrichten für die breite Masse bis hin zu wissenschaftlichen Monographien – für einen kleinen Expertenkreis nutzen,
um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln? Können die Anreicherung der Inhalte
um semantische Informationen und darauf aufbauende Verfahren dazu verwendet werden, neue Produkte zu generieren, für die Benutzer bereit sind zu zahlen?

Die Diskussion und Klärung dieser Fragen steht im Vordergrund dieses Workshops. Die Potenziale des Semantic Web sollen sichtbar und am Ende des Workshops für alle Teilnehmer in Bezug auf das eigene Geschäft bewertbar werden.

Der Workshop bietet Gelegenheit, Ideen für neue Geschäftsmodelle zu sammeln, um sie anschließend in vertiefenden Expertenrunden bewerten und weiterentwickeln zu können. Optimalerweise zeigt die Diskussion aktuelle Problemstellungen in der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle/Produkte auf, für deren Lösung sich semantische Webtechnologien besonders eignen.

Die Ergebnisse münden in eine Studie, die Basis für gemeinsame inhaltliche Weiterentwicklungen des Themas sein soll.