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Prof. Johann-Christoph Freytag, Ph.D.

Humboldt-Universität zu Berlin

Kurzbiographie

Prof. Johann-Christoph Freytag, Ph.D. studierte Informatik an der Universität Hamburg und an der Harvard University, MA, USA, wo er sein Studium 1985 mit dem Ph.D. in Applied Mathematics/Computer Science abschloss. Als Research Staff Member war er für zwei Jahre Mitglied des Starburst-Datenbankprojektes des IBM Almaden Research Centers, ehe er 1987 an das ECRC, München wechselte. 1990 übernahm er für die Firma Digital Equipment (DEC) als Leiter der Forschungsgruppe den Aufbau des Database Technology Centers, München. 1994 wurde er zum Professor für Datenbanken und Informationssysteme am Institut für Informatik an die Humboldt-Universität zu Berlin berufen, wo er bis heute tätig ist. Seine Forschungsgebiete umfassen Anfragebearbeitung für DBMS, XML-Datenbanken, Semantic Web-Technologien, BioInformatik sowie Schutz der Privatsphäre bei Speichern und beim Zugriff auf Datenbanken. Prof. Freytag ist im Bereich Datenbanken mit seinen vielfältigen Veröffentlichungen sowie durch weltweite industrielle Seminar- und Beratungstätigkeiten bekannt. 1997/98 und 2001 führte er Forschungs- und Technologiearbeiten am IBM Almaden Research Center und dem IBM SVL Lab durch; 2003, 2005, 1007 und 2008 war er als Visiting Scientist am Microsoft Research Lab, Redmond, USA, und in der Microsoft SQL Server Entwicklungsgruppe, Redmond, USA tätig. 1999, 2001 und 2002 erhielt Prof. Freytag der IBM-Faculty-Award für seine Arbeiten im Bereich Datenbanken und Workflow. 2009 und 2010 wurde ihm der HP-Innovation-Award verliehen. Prof. Freytag ist Mitglied der Gesellschaft für Informatik (GI), der ACM und der IEEE und gehört als Sprecher des Fachbereiches Datenbanken und Informationssysteme dem Präsidium der GI an.